4 Wochen Yoga-mein Fazit

Hallo Ihr Lieben

Heute widme ich mich mal einem ganz neuen Thema und zwar: YOGA

Ja, richtig gehört. Wobei … es gibt ja eigentlich viele Menschen die Yoga machen und für sich entdeckt haben. Ich hatte bisher nicht dazu gehört. Ich wollte schon immer mal Yoga ausprobieren, aber da ich damals sehr christliche Freunde hatte und mir davon abgeraten wurde, habe ich mich für Pilates entschieden. Dort habe ich einen Kurs von der VHS in Stuttgart belegt mit 2 Freundinnen zusammen. 1x die Woche über 2 Semester. Es hat mir richtig Spaß gemacht und ich konnte sogar kleine Erfolge verzeichnen. Und an was ich mich gerade erinnere: Ich habe sogar zu Hause geübt. Eine wirklich bis dato krasse Leistung für mich, wo ich doch eher unsportlich bin ( was ich aber darauf zurückführe, das mich mein Beruf körperlich schon extrem fordert! )

Jedenfalls war Yoga immer irgendwo in meinem Hinterkopf, trat aber nie so richtig an mich heran. Ich habe zwar Freunde die Yoga praktizieren und das sogar ziemlich gut ( hier ein kleines Hallo & Danke an meine Freundin Carmen, die mir in der Anfangszeit immer so viele Fragen beantwortet hat ).

Nun stand ich also da, es war Mitte November und mir war klar, das es noch ca 1,5 Monate sein werden, bis ich wieder anfange zu arbeiten. Das schockierte mich. Mir wurde klar, ich muss irgendwas tun um  körperlich fit zu werden, denn die letzten 2 Jahre habe ich einfach überhaupt keinen Sport gemacht und meinen Körper eher in eine statische Ruhephase versetzt. Was im Nachhinein betrachtet natürlich super war & genau das, was ich brauchte!
So fragte ich mich folglich: was tun???? Auf Fitnessstudio hatte ich keine Lust mehr ( obwohl ich das am Anfang noch dachte ), Joggen im Winter und einer fremden Stadt war mir auch nicht geheuer, aber was dann?

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Aus einem mir immer noch bisher unerfindlichen Grund, kam mir plötzlich wieder Yoga in den Kopf. Ich weiss ehrlich gesagt nicht wieso, aber auf einmal war da dieser Gedanke da: Mach doch Yoga, probier es mal aus.

Ich war schlagartig von dem Gedanken eingenommen, mir ein Yoga Studio zu suchen. Im Internet fand ich einige, auch eines im Gallus, wo wir davor wohnten. Der Preis war in Ordnung, aber der Gedanke abends alleine im Gallus umherwandern zu müssen, empfand ich dann doch als etwas befremdlich.
Dann kam ich zu meinem jetzigen Studio. Es machte einen guten Eindruck auf der Internetseite und das Beste: von unserer neuen Wohnung nur ca 7min Fußweg entfernt. Ich checkte direkt die dazugehörige FB Seite und sah; wenn man sich am folgenden Sonntag beim Tag der offenen Türe anmelden würde, würde man die Aufnahmegebühr sparen. Für mich als kleiner Sparfuchs war das selbstverständlich eine super Sache.
Also gingen Heidi und ich am besagten Wochenende ins Studio und ich verschaffte mir einen ersten optischen Eindruck. Der war gut und das Tolle: Das Yoga Studio hat sogar eine Sauna!

Kurzerhand buchte ich eine 1 Monat unlimted Karte und rechnete mir akribisch aus: wenn ich mind 3-4x Woche gehe, auch wenn es nur 2x Yoga und 1x Sauna sind, hätte ich den teuren Preis wieder gut gemacht! Gesagt getan —> und ich ging zu meiner ersten Yoga Stunde.

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Achtung jetzt kommt´s : Meine erste Stunde war eine Katastrophe!!! Ich stand da wie der Ochs vor dem Berg und hatte keine Ahnung. Obwohl ich einen „Absolute Beginner“ Kurs besuchte, war es grauenhaft! Ich hatte es auch direkt an der Info rück gemeldet, ob es denn nicht ein Kurs gibt, bei dem einfach etwas mehr erklärt wird. Die Lehrerin war nett, keine Frage, aber für jemand der absolut keine Ahnung hat, fand ich es nicht geeignet.
Man muss sich halt selbst im Internet oder via Youtube Wissen aneignen.

Ursprünglich ging es ja darum, wie mein Fazit nach fast 4 Wochen Yoga steht, denn mittlerweile befinde ich mich in der 4. und letzten Woche und ich ging tatsächlich 3-4x die Woche. Ich glaube nur eine Woche ging ich 3x, das war auch nur die Woche in der wir umgezogen sind. Meine Karte hat sich  VOLL ausgezahlt =)

In den 4 Wochen habe ich mich sehr mit meinem eigenen Körper beschäftigt, mich selbst auch manchmal an meine Grenzen gebracht —> starker Muskelkater! Und ich habe das Gefühl, das sich mental auch etwas verändert hat. Ich habe jede Stunde als Vorbereitung auf meine Arbeit gesehen und aus irgendeinem Grund hat es mein Selbstbewusstsein gefördert. Ich hatte viele Stunden in die ich einfach hineingeworfen wurde ins Yoga und trotzdem habe ich mich durchgebissen, auch ohne Erfahrung. Es gab Stunden in denen konnte ich mich kaum mehr bewegen, habe fast keine Übung hinbekommen und dennoch war ich froh dort gewesen zu sein und die kleinen Erfolge zu sehen. Und dann gab es die Stunden in denen ich über mich selbst hinausgewachsen bin, in denen ich Figuren ( Asana ) einfach probiert habe und manche sogar halten konnte. Ich habe in vielen Stunden gesehen was mein Körper kann und bin immer noch erstaunt darüber.
Ich fühle mich ziemlich gut und habe ein positives Körpergefühl. Ich fühle mich deutlich stärker, denn ja, Yoga war und ist für mich anstrengend. Klar, ich habe auch den „Ersti-Fehler“ gemacht und dachte: haja, Yoga ist halt bisschen Meditation und paar Dehnübungen. Nein, ist es nicht! Yoga ist so viel mehr! Und einfach mal Posen halten in denen du dein Körper dehnst … probier es aus, ist nicht so einfach wie es vielleicht aussehen mag 😉

Und um nun nicht noch weiter aus zu schweifen ( wie ich das ja gerne mal mache ) : Ich werde mit dem Yoga weitermachen! Haha Tadaaaa, welch Neuigkeit! Ich habe mir das lange überlegt, immerhin hatte ich ja 4 Wochen Zeit, aber es macht mir einfach so Spaß und meine Motivation ist bisher nicht gesunken, sodass ich weiter machen will und das mindestens auch 2x die Woche. Ich hoffe sehr, dass sich das mit dem Arbeitsleben ( das ja unweigerlich auf mich zukommt ) auch vereinbaren lässt. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Ich denke die Motivation fürs Yoga ist deswegen so groß, weil ich mich nicht so verausgabe. Im Fitnessstudio kam ich immer so stark an meine Grenzen und es war im Prinzip knapp 2 Stunden durch – powern. Beim Yoga hält sie die gute Balance zwischen Anstrengung und Ruhe. Und es ist auch was für den „Geist“ dabei =)
Meine Beziehung zu Gott hat sich dadurch nicht verändert, auch wenn es etwas Disziplin kostet, mich während dem Yoga oder in der anschließenden Entspannung auf Gott zu fokussieren. Aber auch hier wieder: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Ich werde euch weiterhin von meinen Yogaerfahrungen berichten und wohin es mich führen wird.

In diesem Sinne

Namaste ♣

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PS: Ich möchte darauf hinweisen, das dies ein persönlicher Text ist, der auf meinen Erfahrungen beruht das meine Asanas noch nicht 100% korrekt sind und das die Bilder wie immer unbearbeitet sind

1 Comment

  1. Hey Süße!! Ja super!!! Bleib dran !!! Das machst du toll!! Bin stolz auf dich <3

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